Der inhaltliche Hauptteil eines Lexikons in Buchform ist in Artikel oder Einträge gegliedert. In Online-Nachschlagewerken finden sich separate Webseiten eines Wörterbuchprojekts statt der Einträge und deren Reihung auf Buchspalten/-seiten und über sie hinweg.

In den Wikipedia-Richtlinien geht es darum, wie gute Artikel aussehen, dem gegenüber bieten interne Wiktionary-Seiten Hilfe zum Thema „Allgemeines zu Einträgen“ an.

Die Themen werden in gedruckten Lexika nicht über ein alphabetisches Register und Seitenzahlen aufgefunden, sondern sind selbst nach ihren Stichwörtern alphabetisch sortiert angeordnet. Ein Stichwort wird aus seinen Flexionsvarianten in einer bestimmten Grundform, dem Lemma gewählt, dies wird Lemmatisierung genannt. Soll ein Wortschatz erschlossen werden, geht die Lemmaselektion voraus

Das Stichwort steht am Anfang des Eintrags oder Artikels in einer aktiven Schriftauszeichnung, typischerweise halbfett oder fett, damit es aus dem Text des Eintrags oder Artikels „hervorsticht“ und beim Durchblättern des Bands schnell gefunden wird. Diese Funktion von Stichwörtern fehlt in Online-Enzyklopädien, wo Stichwörter wie Überschriften gesetzt sind und gesuchte Informationen immer wieder erst über projektintern programmierte Suchfunktionen oder Internet-Suchmaschinen zu finden sind, die in ihrer Effizienz stark variieren.